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24.05.2017

Thementag zum sprachsensiblen Unterricht

„Sprache ist ein Schlüssel für die Teilhabe an der Gesellschaft, sprachliches Können ein Schlüssel für die Teilhabe an Bildungsprozessen. Für beides ist Schule maßgeblich verantwortlich. Ihre Aufgabe ist es, an vorhandenes Können, so heterogen es auch sein mag, anzuschließen und es zu erweitern.“¹

Die daraus abgeleiteten Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer standen für uns und unsere Gäste aus den Verbundschulen im BiSS-Verbund (Bildung durch Sprache und Schrift) des Kreises Ludwigsburg am 24.05.2017 im Rahmen eines Thementags zum sprachsensiblen Unterricht im Fokus. Zur Bewältigung dieser Herausforderung kommt es darauf an, sprachliche Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler möglichst vielschichtig zu erkennen, zu verstehen und dieses Wissen bei der Planung sowie Gestaltung eines sprachsensiblen Unterrichts zu nutzen. Vor diesem Hintergrund erarbeiteten und reflektierten wir im Rahmen des Thementags Grundlagen zur Planung von sprachsensiblem Unterricht. Ziel ist es, die Erkenntnisse in der eigenen Unterrichtspraxis zunehmend anzuwenden.

Auch im weiteren Ausbildungsverlauf bleibt die Sprachförderung fest in der Ausbildung verankert, um so die angehenden Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer adäquat auf die schulische Realität vorzubereiten.

Daneben unterstützt das Seminar als offizieller Partner im BiSS-Verbund (Bildung durch Sprache und Schrift) des Kreises Ludwigsburg die Verbundschulen bei der Entwicklung von Ideen und Konzepten zur Sprachförderung. Im Rahmen des Thementages wurden Erkenntnisse und Materialien aus diesem Projekt vorgestellt und genutzt.

Die am Thementag teilnehmenden Vertreterinnen der BiSS-Schulen und des Schulamts Ludwigsburgs erarbeiteten mit uns gemeinsam didaktische Hintergründe zur Planung einer Unterrichtssequenz, in der ein mathematischer Begriff sprachsensibel entwickelt wird.



¹ A. Wildemann, S. Fornol (2016): Sprachsensibel unterrichten in der Grundschule. Kallmeyer in Verbindung mit Klett. Seelze; S.7

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